Omega-3-Fettsäuren spielen im Körper eine wichtige Rolle als Bestandteile der Phospholipide, die die Strukturen der Zellmembranen bilden. Insbesondere DHA ist in der Netzhaut, im Gehirn und im Sperma besonders hoch. Zusätzlich zu ihrer strukturellen Rolle in der Zellmembran liefern Omega-3-Fettsäuren (zusammen mit Omega-6-Fettsäuren) Energie für den Körper und werden zur Bildung von Eicosanoiden verwendet. Eicosanoide sind Signalmoleküle, die ähnliche chemische Strukturen aufweisen wie die Fettsäuren, aus denen sie gewonnen werden; sie haben vielfältige Funktionen im körpereigenen kardiovaskulären, pulmonalen, immunologischen und endokrinen System. 

Die Omega-3-Fettsäure DHA spiel in der zweiten Schwangerschaftshälfte für die Entwicklung von Gehirn, Nerven und Auge des Fötus eine entscheidende Rolle.

Und der Nutzen von Fischöl reicht weit über dem hinaus. Die Forschung verbindet die Fettsäuren im Fischöl mit gesundem Haar und gesunder Hautfunktion. Laut Forschungsergebnissen der University of Manchester schützen die Eigenschaften von Fischöl die Haut nachweislich vor schädlichen Sonnenstrahlen, indem sie die Produktion gesunder Hautzellen stimulieren [1].

EPA und DHA gelten als "langkettige" Omega-3-Fettsäuren, EPA besteht aus 20 Kohlenstoffen und DHA aus 22. Da der Körper Kohlenstoffketten nur bis zu einer Länge von 9 Kohlenstoffatomen bilden kann, ist der Verzehr von EPA und DHA daher direkt aus Lebensmitteln und/oder Nahrungsergänzungsmitteln der einzige praktische Weg, den Gehalt an diesen Fettsäuren im Körper zu erhöhen. DHA und EPA sind in Fisch, Fischölen und Krillölen enthalten.

[1] Pilkington Suzanne, et al. "Randomized controlled trial of oral omega-3 PUFA in solar-simulated radiation-induced suppression of human cutaneous immune responses." The American Journal of Clinical Nutrition 97 (2013): 646-52).