Magnesium wird für fast 300 biochemische Reaktionen im Körper benötigt. Auch unsere Haut wird von Magnesium beeinflusst: In Wechselwirkung mit Kalzium nimmt Magnesium eine entzündungshemmende Funktion ein. Ein Kalziumüberschuss kann zu einem verminderten zellulären Angebot an Magnesium führen. In der Folge überwiegt die proinflammatorische Wirkung des Kalziums: Entzündungsprozesse werden begünstig, da die indirekt entzündungshemmende Wirkung des Magnesiums als Kalziumantagonist entfällt. Eine weitere dermatologische Wirkung des Magnesiums besteht in seiner Fähigkeit, in Verbindung mit bestimmten Enzymen antioxidative Prozesse zu fördern. 

Magnesium beeinflusst die Muskelleistung durch seine grundlegende Rolle bei der Muskelkontraktion/-entspannung und dem Energiestoffwechsel. Die häufigste Erscheinungsform von Magnesium-Mangel sind Muskelkrämpfe.  Darüber hinaus ist es essentiell für die Regulierung der Gefäßspannung, Übertragung von Nervenimpulsen, Herzrhythmus und Knochenbildung. 

Ungefähr 99% des gesamten Körpermagnesiums ist im Knochen lokalisiert, in den Muskeln und in dem sie umgebenden Weichgewebe. Ein Drittel des Magnesiums im Knochengewebe fungiert als Speicher, der den normalen Magnesiumspiegel im Blut aufrechterhält. Der Magnesiumgehalt des Knochens nimmt mit zunehmendem Alter ab, was zu einer Abnahme seiner Speicherfunktion führt. Viele Studien zeigen, dass die Magnesium-Versorgung durch die Ernährung unter den empfohlenen Werten liegt, insbesondere bei älteren Menschen, aber auch bei jungen Frauen [1]. 

Nahrung und Wasser sind die Hauptquellen für die Magnesiumaufnahme. Das grüne Blattgemüse, Getreide, Nüsse und Hülsenfrüchte sind reich an Magnesium. Dennoch hat der Magnesiumgehalt der Lebensmittel im letzten Jahrhundert abgenommen [2]. Gründe dafür gibt es viele. Die Felder, auf denen das so wichtige grüne Gemüse wächst, sind längst nicht mehr so mineralstoffreich wie früher. Außerdem essen wir immer mehr verarbeitete Lebensmittel, die immer weniger Magnesium enthalten. Und auch übermäßiger Milchkonsum blockiert durch das enthaltene Calcium die Aufnahme von Magnesium. All das macht sich in unserem Hautbild bemerkbar.

Das Magnesiumcitrat ist die resorbierbarste Form des Minerals: Viele wissenschaftliche Studien beweisen, dass Magnesiumcitrat um vielfaches besser vom Körper aufgenommen wird als das weit verbreitete Magnesiumoxid. Die Produktion anorganischer Verbindungen wie z.B.  Magnesiumoxid ist billiger und sie bauen sich im Verdauungstrakt sehr leicht ab. Im Vergleich zu organischen Substanzen, wie das Magnesiumcitrat, haben sie auch eine geringere Absorptionsrate. Wenn so eine anorganische Magnesium-Verbindung konsumiert wird, wird Magnesium schnell freigesetzt und ist frei um andere Verbindungen, wie Phytate in Nüssen, Getreide und einigen Gemüsesorten, zu binden. So werden diese neu entstandene Verbindungen ohne Absorption aus dem Körper ausgeschieden. Das ungebundene Magnesium kann den Verdauungstrakt so sehr reizen und eine abführende Wirkung oder Durchfall verursachen.  

WICHTIGE HINWEISE

Die angegebene empfohlene Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Nicht für Kinder geeignet.

Formulista Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel und sollen Arztbesuche nicht ersetzen. Formulista Nahrungsergänzungsmittel sind nicht zum Behandeln oder Heilen von Krankheiten bestimmt. Wenn Sie unter ärztlicher Medikation stehen, Gesundheitsprobleme haben, stillen oder schwanger sind, konsultieren Sie vor der Einnahme von Formulista Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt.

Bei Raumtemperatur trocken aufbewahren. 

                                                                                                        

[1] Schimatschek HF, Rempis R. Prevalence of hypomagnesemia in an unseleced German population of 16’000 individuals. Magnesium Res 2001; 14: 283-90

[2] Mayer A. M. (1997) Historical changes in the mineral content of fruits and vegetables. Br Food J 99(6):207–11.